Was ist ein Lombardkredit?

Ab und zu stößt man auf den Begriff des Lombard Kredit und der Name „Lombard“ hat tatsächlich mit der italienischen Region „Lombardei“ zu tun. Denn dort gab es bereits im Mittelalter die Praxis, Geld gegen das Hinterlegen von Wertgegenständen oder Wertpapieren zu gewähren. Und das ist nun auch schon die gängige Definition des Lombardkredites. Es handelt sich um einen kurz- bis mittelfristigen Kredit, bei dem ein schnell einlösbares Pfand  gefordert wird. Der bekannteste Lombardkreditgeber dürfte wohl das Pfandleihhaus sein. Hier kann man schnell und unkompliziert ein Darlehen auf Gegenstände bekommen. Ein weiterer Lombardkredit ist der das Darlehen auf Wertpapiere, welches bei vielen Banken automatisch auf vorhandene Aktiendepots eingeräumt wird. Da ein entsprechender Wert hinterlegt wird, ist das Risiko für den Kreditgeber relativ gering. Um es noch weiter zu senken, wird der Kredit nur in einer Höhe gewährt, die einem Bruchteil des eigentlichen Wertes des Pfandes entspricht, so wird z.B. das Kursrisiko bei Krediten auf ein Wertpapierdepot vermindert.

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