Das Biergeld

Eines der Hauptnahrungsmittel im Mittelalter war das Bier. Es hatte keinen so hohen Alkoholgehalt wie heute, sondern war eher ein Dünnbier, dass den ganzen Tag über getrunken werden konnte. Auf Grund des Brauvorganges war es auch oft keimfreier als normales Wasser. Der Verbrauch lag bei jährlich bis zu 400 Litern, also über einen Liter jeden Tag und so wurde es natürlich bald als Steuerquelle entdeckt. Das Biergeld als Abgabe an den jeweiligen Landesherren wurde zur Regel, der Kaiser selbst hatte keinen Anspruch auf das Biergeld. Das Biergeld betrug ein Groschen pro Fass und war damit die zweit wichtigste Steuer nach der Grundsteuer. Aus diesem Biergeld wurde in der Neuzeit die auch jetzt noch erhobenen Biersteuer. Vielleicht möchten Sie sich ja diese Steuer sparen und Ihr Bier selber brauen. Hier gibt es einen Vergleich von Bierbrausets.

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