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Es
ist so beliebt wie kaum ein anderes Konto und hat auch
nach der Einführung eines neuen Gesetzes am 1. Juli
2004, wonach der Inhaber eines solchen Kontos bei
Transaktionen seinen Namen preisgeben muss, nichts an
Vorzügen verloren. Denn nach wie vor bleiben die
persönlichen Daten des Kunden nur der Bank bekannt, es
sei denn, es muss davon ausgegangen werden, dass eine
Straftat vorliegt.
Die Bezeichnung "Nummernkonto" wird dem Prozedere
verdankt, den Namen des Kontoinhabers durch eine Nummer
oder einen Decknamen zu ersetzen. Diese haben dann stets
auch als Adressat Gültigkeit und werden bei
Transaktionen als Absender verwendet.
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Gleich mehrere Vorteile machen das Schweizer Nummernkonto zum
Favoriten: Zum einen ist die Schweiz Spitzenreiter in Sachen
Bankgeheimnis. Zudem können sich deutliche Steuervorteile
ergeben, wenn sich der Anleger für eine anonyme
Quellenbesteuerung entscheidet. Diese Steuer entfällt sogar
zusätzlich, wenn die Bankverbindung auf den Namen einer Firma
geführt wird. Schließlich punkten Schweizer Banken auch in
Sachen Sicherheit: Sie werden von Bankenaufsichten lizenziert
und stets auf ausreichende Kapitalausstattung überprüft.

Die Einrichtung eines Nummernkontos ist denkbar
einfach: Bonität vorausgesetzt, kann jeder ein solches Konto
eröffnen. Dazu ist es erforderlich, sich vor Ort per Ausweis
zu legitimieren. Das persönliche Erscheinungen kann nur
umgangen werden, wenn die gewählte Bank über eine
Niederlassung im Heimatland verfügt. Eine Mindesteinlage ist
nicht erforderlich, jedoch für einige Banken obligatorisch,
besonders dann, wenn es sich um ein so genanntes "Private
Banking" handelt.
Fazit: Wer
auf Anonymität und Sicherheit setzt, ist mit einem
Nummernkonto in der Schweiz bestens bedient. Klarheit sollte
darüber bestehen, dass Gewinne in Deutschland in der
Steuererklärung nicht verschwiegen werden dürfen. Mit diesem
Bewusstsein gerät niemand unverhofft in den Konflikt des
Steuerbetrugs, denn der ist gemäß eines Abkommens zwischen
Deutschland und der Schweiz für die Bank in jedem Fall
meldepflichtig.
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